1 Jahr

Am Donnerstag ist Mia 1 Jahr alt geworden.

Bis letzte Woche war ich der Ansicht, dass man sich doch über den ersten Geburtstag freuen muss, warum gibt es einen Grund zu weinen? Donnerstag morgen wusste ich es dann. Die Püppi wurde wach, ich brachte sie zum Papa und wir sangen ihr erstes Geburtstagsständchen. Als der Papa dann aufstand und ich in die strahlenden Augen meiner Tochter sah, da konnte auch ich meine Tränen nicht mehr halten. Mütter sind komisch!

Ich habe ja in den letzten Tagen öfters über das letzte Jahr nachgedacht. Vor allem, wo es hin ist. Die ersten Wochen, wo man sich noch erholen konnte, der Tagesablauf in 3-Stunden-Blöcken planbar war. Dann die ersten Wachphasen der Kleinen, wie sie anfing die Welt langsam zu entdecken. Die ersten male in der Krabbelgruppe, wo sie nur da lag, die anderen Kinder nur beobachtete. Der erste Brei (oh gott, mein Kind wird erwachsen!!), usw. Und jetzt krabbelt sie wie eine wilde durch die Wohnung. Ich habe das Exemplar Wirbelwind. Still ist sie nur, wenn sie schläft. Selbst im Hochstuhl sind die Beine immer in Bewegung. Alles wird ausgeräumt, überall zieht sie sich hoch, bald wird sie laufen. Meine Tochter ist definitiv kein Baby mehr! Ich sehe in ihr immer mehr das Kleinkind. In der Krabbelgruppe mischt sie jetzt munter mit. Sie läuft noch nicht, aber auch krabbelnd kann man sich ja super an den Spielereien beteiligen. Zahn Nummer 3 ist heute durch gekommen (ja, sie zahnt recht spät, aber dafür macht ihr das kaum Probleme). Ihr erstes Wort war “Nein”, gefolgt von “Na?”. Mal schauen, wann “Mama” und “Papa” kommen…

1 Jahr neues Leben. Auch wenn es manchmal ziemlich stressig ist, ich mag es. Ich bin seit meiner Schwangerschaft viel ruhiger geworden. Hektik bringt mich nicht weiter. Ich bin noch sentimentaler geworden. Es muss sich im Radio nur jemand über einen Gewinn freuen und mir laufen schon die Tränen! Mütter sind komisch.

Ich habe wundervolle neue Menschen kennengelernt! Allen voran Püppis beste Freundin samt Familie. Lina ist das komlpette Gegenteil meiner Tochter. Sie sind wirklich wie Salz und Pfeffer! Aber wir haben jetzt schon den Eindruck, dass sie so einiges voneinander lernen. Dafür sind sich ihre Mutter und ich umso ähnlicher. Wir haben uns seit dem Geburtsvorbereitungskurs super verstanden und ich bin froh, sie zu haben und hoffe, dass sich zwischen unseren Mädels eine enge Freundschaft entwickelt!

Das wollte ich mal los werden. Ich bin sehr gespannt, wie sich das 2. Jahr entwickeln wird. Bald zieht sie aus!!

 

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