Beim Kinderarzt

Eigentlich ist der Besuch heute gar keinen richtigen Eintrag wert, aber ich wollte dennoch ein paar Gedanken mit euch teilen.

Ich glaube, jede werdende oder frisch gebackene Mutter setzt sich irgendwann mit der Wahl des Kinderarztes auseinander. Schliesslich will man ja nicht den erst besten nehmen. Es gibt zwar Bewertungsportale im Internet, aber so richtig aussagekräftig finde ich die auch nicht. Ich hatte zusätzlich das Problem, dass ich bis dato im Freundeskreis nicht genug Mütter hatte, um mir einen geeigneten Arzt empfehlen zu lassen. Ich habe schlussendlich meine Hebamme gefragt. Habe ihr meine Vorstellungen geäussert und gefragt, ob sie einen geeigneten Arzt empfehlen könne. Den letzten Anstoss gab mir dann eine Freundin, die auch nur positives über diesen Arzt gehört hat.

Und ich bereue diese Entscheidung nicht. Bisher war die Püppi noch nicht “ernsthaft” krank (also Fieber, Magen-Darm oder ähnliches *ich klopfe auf Holz*), aber zu den U-Untersuchungen und auch zwischendurch mal hatte ich eigentlich immer ein gutes Gefühl und der Kleinen scheint es auch zu gefallen.

Mitte März war ich dort, weil Madame seit Januar nicht zugenommen hatte. Anfangs sah ich das noch entspannt, aber mit fortlaufender Zeit stieg meine innere Unruhe. Sie bekam 3 Mahlzeiten, nachts ihre Milch und ich verstand einfach nicht, warum sie nicht zunimmt. Gruselszenarien entwickelten sich in meinem Köpfchen. Also Kind eingepackt und zum Arzt. Dieser hatte schnell seine Diagnose: “Geben sie ihr doch einfach fetteres Essen und führen das Frühstück ein!?” Und was soll ich sagen, sie hat in 6 Wochen ganze 1,2kg zugenommen!

Manchmal hat man einfach ein Brett vorm Kopf und ich finde es schön,dass ich jemanden an meiner Seite habe, der nicht sofort zur Chemiekeule greift!

Habt ihr Interesse an Babyberichten? Wenn ja, lasst es mich wissen und schreibt, was ihr gerne erfahren würdet!

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