Kurz und knapp

Ich bin total im Vorweihnachtsstress. Es war alles so gut gelpant und dann bin ich krank geworden. Super!! Bilder nicht fertig, die Wohnung ein Schlachtfeld, Wäsche hängt gefühlte Wochen hinterher. Das muss ich bis Mittwoch alles aufgearbeitet haben.

Deswegen mache ich es ganz schmerzlos:

Ich wünsche allen meinen Lesern ein frohes Fest! Entspannt Euch und geniesst die Zeit mit Euren Lieben! Was zu viel gegessen wurde, dass schwitzt ihr bei den Temperaturen in den Winterjacken schnell wieder ab.

Ich melde mich nach den Feiertagen wieder! ♥

Finde den Fehler

Es läuft immer gleich. Irgendwann im Laufe einer Woche stelle ich fest, dass das Kind nichts zum anziehen hat. Alles in der Wäsche. Meine Schlussfolgerung: Das Kind hat zu wenig Kleidung!! Ist natürlich quatsch, weil der Schrank nach der Wäschen wieder überquillt. Bis ich nach ca. 1 Woche wieder feststelle, dass sie zu wenig Klamotten hat. Ein Teufelskreis!!

Und eine Sache erschreckt mich auch immer wieder. Die Befriedigung, dem Kind Klamotten zu kaufen! Ich gehe gerne shoppen. Leider bin ich kronisch pleite und habe eine sehr sparsame beste Freundin, das hält alles sehr in Grenzen. Aber durch die Geschäfte ziehen und das eine oder andere Teil zu kaufen, das macht halt unheimlich Spaß.

Seit die Püppi da ist habe ich jedoch festgestellt, dass die Befriedigung, die ich früher hatte, wenn ich mir Kleidung kaufte, mittlerweile mindestens genauso groß ist, wenn ich der Kleinen was kaufe. Unbetroffen davon ist Kleidung für meinen Mann. Da tut sich bei mir gar nichts… Ist das so ein Mutterding? Läuft bei mir was falsch? Es ist jetzt häufig vorgekommen, dass ich einfach nicht in der Lage war, was Schönes für mich zu finden, aber regelmässig in der Kinderabteilung eskaliere. Geht es euch auch so? Ist das bschränkt auf das Mutter-einer-Tochter-sein oder betrifft das auch Jungsmamas? Wie soll das denn werden, wenn die Püppi ins Teeniealter gerät? Muss ich dann Privatinsolvenz anmelden, wenn ich mich nicht mehr bremsen kann?

Ich glaube, ich muß mal einen Psychologen fragen, was da so die Gründe sind!

Weihnachtstraditionen – Mamabloggerinnen erzählen

Vor ein paar Wochen schrieb mich die liebe Judith vom Blog ZeitfürMama an, ob ich nicht an ihrer Weihnachtsaktion teilnehmen möchte. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle!! Es ist ein Interview rund um die Weihanchtszeit. Gerne habe ich ihre Fragen beantwortet.

Aber ich muß gar nicht mehr viel erzählen, schaut doch einfach mal bei Ihr vorbei und stöbert, wie die einzelnen Mamas ihre Weihnachtszeit verbringen.

Wie verbringt ihr denn die Feiertage und die Zeit davor?

Bewerbung um einen KiTa Platz

Erstmal möchte ich mich für meine Abstinenz entschuldigen. Letzte Woche war etwas anstrengend und dazu kam eine nette Migräne.

Am Donnerstag hatten wir einen Kennenlerntermin in einer KiTa hier in der Nähe. Es ist ein eintgetragener Verein, also nicht der klassische städtische Kindergarten. Da wir einen guten Eindruck machen wollten, haben wir das beste versucht und uns, dem Anlass entsprechend, schick gemacht. Wir dachten, dass einige Paare da sein werden und man sich kennenlernt. Aber wir lagen falsch. Es waren Einzeltermine, also waren wir mit 3 der Vorstandsmitglieder der KiTa alleine. Wir bekamen Tee und starteten in das Vorstellungsgespräch.

Die beiden Damen und der Herr im Bunde erläuterten nochmal kurz, was der Bestandteil ihrer KiTa ist. Die Stimmung war locker, trotzdem kamen wir uns wie bei einem Jobgespräch vor. Ins stocken geriet mein Mann bei der Frage nach seinen Stärken. Auf die Frage nach unseren Schwächen warteten wir allerdings vergebens. Ein wichtiger Punkt in dieser Einrichtung ist, dass sich die Eltern aktiv mit beteiligen. Das ist in einem gewissen Rahmen sogar Pflicht. Es wird sowohl bei der Instandhaltung geholfen, also auch bei Planung von Festen, Frühstücken und allem, was die Kids so in ihrem KiTa Leben erleben. Heftig notiert wurde seitens der Leitung, als wir unsere Jobs angaben und ich erwähnte, dass ich gerne backe. Aber ob das letzten Endes entscheidend sein wird?

Alle Hoffnung wurde uns dann genommen, als eine der Damen erwähnte, dass es für das nächste Jahr schwierig wird eine Stelle zu bekommen, da es sehr viele Geschwisterkinder gibt. Wir sollen uns auf jeden Fall noch in anderen KiTas bewerben. Das haben wir natürlich getan. Ok, um ehrlich zu sein, haben wir uns noch in einer anderen angemeldet. Da wäre die Püppi mit ihrer Freundin zusammen, was wir auch optimal fänden. Wir haben uns aber auf dem Rückweg gefragt, warum das ganze Tamtam, wenn man am ende doch eigentlich schon sagt, dass es keine Plätze gibt!?

Wir lassen uns überraschen und schauen mal, ob sich jemand bei uns im Januar meldet. Ich halte euch auf dem Laufenden!

Das bin ich

Auf dem Weg nach Hause kam mir der Gedanke, dass ich eigentlich etwas mehr über mich schreiben könnte. Ich habe den genauen Blick meines Mannes im Kopf, der sich denkt, warum ich das jetzt mache und nicht, als ich mit diesem Blog anfing. Aber logisches Denken und sinnvolles Handeln gehört nicht zu meinen Qualitäten.

12006319_1265755156783866_640721479593409504_nIch wurde 1979 im beschaulichen Schönebeck/Elbe geboren, bin also ein Kind des Ostens. Dort bin ich auch aufgewachsen, habe meine Sommer im elterlichen und grosselterlichen Garten verbracht, bin durch die Gemüsebeete gefegt, habe Schoten, Erdbeeren und alles, was ich leckeres zu essen finden konnte geklaut, in einer Zinnwanne gebadet und mein Indianerzelt auf der Wiese aufgebaut. Die Urlaube haben wir überwiegend auf dem Campingplatz verbracht. Ich bin dann mit meinem Vater ganz früh morgens immer Pilze sammeln gegangen, die meine Mutter nicht essen wollte, weil sie angst hatte, dass da ein giftiger hätte bei sein können.

11108835_1267148929977822_1730767344439766654_nMeine Grundschule war ca. 50m Luftlinie von unserer Wohnung entfernt. Seeehr praktisch! (der Kindergarten übrigens auch, der war direkt nebenan, aber daran habe ich kaum noch Erinnerungen). Bis zur Wende hatten wir regelmässig Fahnenapell und ich habe es immerhin noch zum Thälmannpionier geschafft. In der 6. Klasse bin ich dann aufs Gymnasium gewechselt. Da war Schule dann irgendwie nicht mehr so toll. Kann aber auch am Alter gelegen haben. Meine Noten waren durchwachsen, ich war einmal versetzungsgefährdet in Englisch (daraufhin verbannten mich meine Elter für 2 Wochen nach England) und einmal in Physik (da hatten meine Eltern keinen cleveren Plan). Aber ich habe jedesmal die Kurve gekriegt. Mein Abi habe ich ganz passabel bestanden, aber den Wunsch meiner damaligen Direktorin, etwas mit Chemie zu machen (ich frage mich bis heute, wie sie drauf kam, ich hatte Grundkurs mit mittelmässigen Noten), habe ich nicht erfüllt.

12011273_1268694736489908_6552433899329693165_nNach dem Abi stand ich da, ohne Plan, wie es weiter gehen sollte. Ich wollte studieren. Ich entschied mich für die Wirtschaft. Meine Eltern hatten damit beide viel zu tun, also war es für mich das sinnvollste. Ich studierte genau 4 Semester BWL/Internationales Management. Ohne Plan. Ohne Lust, es war einfach kacke. Nach 2 Jahren brach ich ab, weils einfach sinnlos war. Bis dato hatte ich 2 Jahre Fernbeziehung hinter mir. 400km zw. Schönebeck und Bochum. Ich bewarb mich um einen Ausbildungsplatz als Steuerfachangestellte, beichtete meinen Eltern, dass ich ausziehe (hey, ich war 20, aber meine Eltern fanden es trotzdem nicht toll) und fing in Bochum meine Ausbildung an.

Die Ausbildung zog ich durch. Mein Start ins Berufsleben war sehr holprig. Ich hatte alles dabei, von Mobbing, zu sinnloser Tätigkeit, bishin zu Pornos im Keller. Versackt bin ich dann bei einem Steuerberater in Essen. Dort war ich 7 Jahre. Da würde ich auch immernoch arbeiten, wenn ich nicht zu meinem heutigen Mann nach Aachen gezogen wäre. Wenn jemand im Ruhrgebiet einen Steuerberater sucht, dann sollte er unbedingt mal hier anrufen! Wir haben viel erlebt. Ich erinnere mich gerne an Freitage bis 22 Uhr zurück, weil Sachen fertig werden mussten. Mein Chef hat dann meist Pizza bestellt und den Partner beruhigt, der wütend zu Hause wartete. Hier habe ich meine besten Weihnachtsfeiern erlebt! Dort habe ich meine beste Freundin kennengelernt. Morgens und abends stand ich im Stau. Jeder der die A40 kennt weiss, was ich meine! Ich habe immer telefoniert, während ich im Stau stand, was soll man auch sonst in den 30-60 Minuten tun, in denen man die 15km zurück legt? Nebenher habe ich eine Zeit lang Airbrush Design an der IBKK Bochum studiert. Diese Zeit möchte ich auch nicht missen!! Kreativ war ich schon immer und ich habe wirklich viel gelernt. Leider hat mir die Arbeit einen Strich durch die Rechnung gemacht, sodass ich irgendwann nicht mehr mit kam und aufgehört habe.

Nach 13 Jahren ging meine damalige Beziehung zu ende und ich lernte meinen heutigen Mann kennen. Ich zog nach Duisburg, wo ich auch ein ganzes Jahr wohnte, bis ich dann nach Aachen zog. Immerhin wusste ich ja nicht, ob die Beziheung hält und ich hatte Job und Leben im Ruhrgebiet. Als es „ernster“ wurde beschlossen wir zusammen zu ziehen und ich suchte mir einen Job in der freien Wirtschaft in Aachen. Wir zogen in das Haus der verstorbenen Grossmutter meines Mannes. Für mich ein Jackpot, für meinen Mann mit einem lachenden und einem weinenden Auge, weil er so ziemlich gegen alle Gräser allergisch ist und Gartenarbeit generell ablehnt, dafür aber Platz und Ruhe hat.

Letztes Jahr kam unsere Tochter.  Und ich bin angekommen. Alle Stationen meines Lebens habe ich nie bereut. Klar vermisse ich Freunde und Familie, aber ich habe hier auch Freunde und Familie gefunden. Ich bin auf die Zukunft espannt, wer weiss, was wir noch alles erleben werden?

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Was ist los???

Seit ein paar Tagen ist das zu Bett bringen der Kleinen ein Drama. Es war die letzten Monate so einfach: Abendritual, hinlegen, fertig. Selbst wenn sie noch nicht geschlafen hat, dann hat sie etwas erzählt und dann war Ruhe.

Das ist seit 3 Tagen vorbei. Sie mag ihr Buch nicht mehr lesen und im Bett wird nur noch geweint. Ich finde das doof! Seit heute ist sie auch super anhänglich. Sie weicht nicht von meiner Seite. Den Mittagsschlaf hat sie auch verkürzt. Max. 1,5h sind noch drin. Was ist da los? Schübe gibt es doch mit 16 Monaten eigentlich nicht mehr!? Es war doch alles so einfach? Kinder sind doch einfach!? Ich hoffe, dass das nur vorübergehend ist und Mia kein Garantiefall wird…

Habt einen schönen Tag!

Was momentan so passiert

Während ich warte, dass das Kind einschläft (es sieht so aus, als könnte ich bis dahin einen Roman fertig schreiben), fange ich schon mal an, meine neusten Gedanken nieder zu schreiben.

Am Samstag waren wir bei meiner besten Freundin und Püppis Patentante. Es war ein schöner Tag, wir waren bummeln. Mia hat die Mutter meiner Freundin schön auf Trab gehalten in dem sie das tat, was sie am besten kann: Chaos schaffen. Sonntag waren wir dann bei ihrer Tante und auch da hat sie alles gegeben.

Mit 16 Monaten fängt sie nun an zu klettern. Laufen klappt wunderbar, die nächsten Techniken werden ausprobiert. Sie lernt immer mehr Wörter (sie kann sogar schon „danke“ sagen! ;D) und erlebt und erlebt. Plüschtiere werden jetzt beschmust, wahrscheinlich ist das ihre Art „Hallo“ zu sagen. Es ist so unendlich niedlich, wenn sie mit irgendwelchen Teddies kuschelnd da sitzt.

So, es ist einen Tag später. Die letzte Nacht war erst ab Mitternacht entspannend. Ich vermute, dass Mias nächster Zahn ansteht. Das äussert sich bei ihr so, dass sie irgendwann wach wird und sich übergibt. Diesmal zum Glück nur einmal. Als das das erste mal passierte sind wir mit ihr zum Notarzt gefahren. Da kam es halbstündlich. Beim 2. mal waren wir auf einem Ausflug. Nachts in einem Hotelzimmer, wo man nicht alles in grösseren Stückzahlen zu Hause hat, ist das (vor allem mit dem Geruch) schon eine Herausforderung. Ja, und halt heute Nacht wieder. Gegen Mitternacht ist sie dann endgültig wieder eingeschlafen, stand aber pünktlich heute früh um 7:30 wieder auf der Matte. Sie ist heute etwas schlapp, aber ansonsten alles normal. Mal schaue, welcher Zahn es jetzt wird. Entsprechend bin ich aber heute auch nicht auf der Höhe und fiebere dem Abend entgegen, der hoffentlich entspannter wird.

Ich werde jetzt meinen Haushalt noch etwas in Schuss bringen und dann eventuell noch etwas malen.

Gehabt Euch wohl, bis bald!

Manchmal frage ich mich nur: WARUM????

Guten Morgen!

Bevor ich mit der Hausarbeit starte, wollte ich noch ein paar Sätze schreiben.

So wie der gestrige Tag geendet hat, hat der heutige angefangen: nicht schön!

Mia hat sich aus der Krabbelgruppe eine Erkältung gefangen. Hätte vermieden werden können, aber andere Mütter haben halt eine andere Einstellung zu manchen Dingen. Kinder finden Erkältungen nervig. Kann ich verstehen, Erwachsenen geht es genauso. Tagsüber ist die Püppi zum Glück eigentlich wie immer, aber die Nächte sind grad mehr als bäh! Gestern wurde sie um ca. 20:30 wieder wach. Bett war ihr zu langweilig, also holten wir sie zu uns. Von Müdigkeit keine Spur. Sie spielte, machte Späße und es wurde immer später. Gegen 22 Uhr kippte dann die Stimmung und sie stimmte sich in einen Schreikrampf ein. Es gab keine Möglichkeit, sie in irgendeiner Form zu beruhigen. So eine Nacht, wie die letzte hatten wir sehr sehr selten. Gegen 23:30 schlief sie dann endlich ein, total erschöpft, schluchzend, verschwitzt. Ich habe mich auch direkt hingelegt, ich war einfach nur fertig.

Heute morgen um Punkt 8 Uhr war sie wieder am Start. Zum Glück ist sie bisher recht ausgeglichen. Mal schauen, wie der Tag so wird. Dagegen fühle ich mich heute wie ausgek****. Fühle mich, als hätte ich nicht geschlafen (wer weiß, ich habe von einer Welt geträumt, in der es Riesenkäfer gab und mein Freund ein Alkoholiker war…), der Hals kratzt und die Nase ist zu. Bringt aber nichts, hier wartet genug Arbeit, das Kind muss umsorgt werden und vom Jammern wird es auch nicht besser!

Ich bin dennoch etwas verärgert über das Verhalten mancher Mütter. Man muss nicht best friends mit jedem sein, aber ein respektvoller Umgang anderen gegenüber ist ja wohl nicht zu viel verlangt!? Und wenn mein Kind erkältet ist, dann sage ich das nicht beim rein kommen, sondern schreibe das, bevor ich zur Krabbelgruppe fahre (und die Möglichkeit besteht!!). So hat man wenigstens die Möglichkeit, zu entscheiden, ob man dann selber kommt oder nicht. Das mag sicher später in der Kita anders sein, aber das sind auch ganz andere Umstände.

Ich mache mir jetzt noch einen Kaffee und versuche das Beste aus diesem Tag zu machen! Euch allen ein schönes Wochenende!

Besuch im Mondo Verde

Was macht man mit einem einjährigen Kind zu Halloween? Süßigkeiten sammeln gehen finden wir erst ab nächstem Jahr sinnvoll, einen Kürbis sollte sie vielleicht auch noch nicht selber schnitzen und für Partys ist sie, meiner Meinung nach, noch mindestens 15 Jahre zu jung.

So beschlossen die Mutter von Mias bester Freundin und ich, dass wir mit den Minis was zusammen machen. Sandra (so heißt die so ziemlich coolste Mutter in meinem Freundeskreis) hatte dieses Wochenende ihr Pflegekind da und so bot ich an, dass ich alle zur Feier des Tages etwas schminke. Was wir nicht bedacht hatten war das Wetter. Nachdem ich schon befürchtete, dass wir ende Oktober im Schnee versinken, so meinte es das Wetter mehr als gut und schickte die Sonne zur Arbeit. Ich erhielt also Freitag die Nachricht, ob es nicht besser wäre den Tag in freier Wildbahn zu verbringen. Gesagt getan. Kind früh zum Mittagsschlaf gelegt und dann ab ins Mondo Verde. Das ist ein niederländischer Park hier in der Nähe, der aber auch Gehege mit verschiedenen Tieren bietet.

Die Minis hatten super Spaß. Mias Freundin Lina war wie immer sehr bedacht und hielt sich erhaben mit Gefühlsausbrüchen zurück, während Mia schreiend drauf los lief und alles unterhielt, was bei 3 nicht auf den Bäumen war. Eltern und Kinder wurden mit TUCs bei Laune gehalten und so hatten eine einen recht entspannten Nachmittag. Mias Zickereien waren natürlich auch dabei, aber erträglich. Vor allem, weil Geschrei draußen leicht untergeht.

Der Park an sich ist sehr schön. Die Fauna ist in Länder thematisiert, wir sind bspw. u.a. durch einen chinesischen und japanischen Garten gelaufen. Zwischendurch findet man Gehege mit verschiedensten Tieren. Samstag war natürlich alles auf Halloween eingestimmt. Eine Kinderachterbahn ist auch zu finden. Wir haben uns allerdings mit Mia noch nicht getraut eine Runde zu fahren. Was ich nicht so schön fand ist der Eintrittspreis. Mit 16,50€/Person zzgl.4€ für den Parkplatz ist das Ganze kein günstiger Spaß. Vor allem, wenn man 14.30 Uhr ankommt und gesagt bekommt, dass der Park heute um 17 Uhr schließt! Da finde ich, dass man dem Besucher auch etwas entgegen kommen könnte. Und dass eine Jahreskarte nur 17,50€ kostet (wohl gemerkt nur, wenn man einmal den normalen Eintritt gezahlt hat), erschließt sich mir auch nicht so wirklich.

Wir werden uns bei Gelegenheit auch mal den Gaia Zoo ansehen. Aber da müssen wir mal schauen, wie wir das mit dem Mittagsschlaf machen, der Park ist ja so groß, dass man da schon einen ganzen Tag einplanen sollte. Vielleicht sind die Kleinen im Frühjahr ja schonmal so weit, dass sie auch mal einen Tag ohne auskommen oder im Buggy das Nickerchen reicht.

Die Fotos hat mein liebster Mann gemacht. Mein Handy ist einfach zu schlecht und die große Kamera wollte ich nicht mitnehmen.

Zickenkrieg!

Mit 15 Monaten fängt Mia so langsam an, ihren Willen durchzusetzen. Langsam muss ich mir etwas einfallen lassen, damit manche Situationen in der Öffentlichkeit  nicht peinlich werden.

Es fing damit an, dass sie kurz kreischte, wenn sie etwas nicht bekam. Das steigerte sich dann langsam. Momentan ist sie in der Phase, wo sie kreischt, rumfuchtelt und rumstampft, wenn sie etwas nicht bekommt, gerne lässt sie sich dann auch wie einen Sack fallen und fängt an zu weinen.

Mittlerweile ist das Thema „Willen durchsetzen“ Programm. Egal, ob zu Hause oder in der Öffentlichkeit. Da wird munter drauf los geschrien, wenn sie ihren Nuckel oder ihr Trinken nicht bekommt. Ich überlege noch nach einer passenden Strategie. Nachgeben finde ich genauso suboptimal wie standhaft bleiben. So langsam verstehe ich all die Eltern, die im Laden verzweifelt versuchen ihr Kind zu beruhigen. Aber zicken lassen und einfach gehen kommt für mich nicht in Frage.

Außerdem weiß sie mittlerweile genau, was sie darf und was nicht. Ich muss mich zusammenreißen, um nicht loszulachen, wenn ich ihren Blick sehe, aber auch da muss ich mir was einfallen lassen. Super interessant ist momentan der Geschirrspüler. Sobald sie in die Küche kommt, wird wild auf den Tasten rumgedrückt. Noch habe ich genug Geduld, um sie immer wieder da wegzunehmen, bzw. in den Babyknast zu stecken, wenn es zu viel wird. Aber es werden neue Dinge dazu kommen und ich hoffe, bis dahin habe ich mir eine Strategie ausgedacht!

Wie seid ihr denn mit den Zickereien Eurer Kleinen umgegangen? Schreibt mir hier, oder auf Instagram, ich bin sehr interessiert!!