Finde den Fehler

Es läuft immer gleich. Irgendwann im Laufe einer Woche stelle ich fest, dass das Kind nichts zum anziehen hat. Alles in der Wäsche. Meine Schlussfolgerung: Das Kind hat zu wenig Kleidung!! Ist natürlich quatsch, weil der Schrank nach der Wäschen wieder überquillt. Bis ich nach ca. 1 Woche wieder feststelle, dass sie zu wenig Klamotten hat. Ein Teufelskreis!!

Und eine Sache erschreckt mich auch immer wieder. Die Befriedigung, dem Kind Klamotten zu kaufen! Ich gehe gerne shoppen. Leider bin ich kronisch pleite und habe eine sehr sparsame beste Freundin, das hält alles sehr in Grenzen. Aber durch die Geschäfte ziehen und das eine oder andere Teil zu kaufen, das macht halt unheimlich Spaß.

Seit die Püppi da ist habe ich jedoch festgestellt, dass die Befriedigung, die ich früher hatte, wenn ich mir Kleidung kaufte, mittlerweile mindestens genauso groß ist, wenn ich der Kleinen was kaufe. Unbetroffen davon ist Kleidung für meinen Mann. Da tut sich bei mir gar nichts… Ist das so ein Mutterding? Läuft bei mir was falsch? Es ist jetzt häufig vorgekommen, dass ich einfach nicht in der Lage war, was Schönes für mich zu finden, aber regelmässig in der Kinderabteilung eskaliere. Geht es euch auch so? Ist das bschränkt auf das Mutter-einer-Tochter-sein oder betrifft das auch Jungsmamas? Wie soll das denn werden, wenn die Püppi ins Teeniealter gerät? Muss ich dann Privatinsolvenz anmelden, wenn ich mich nicht mehr bremsen kann?

Ich glaube, ich muß mal einen Psychologen fragen, was da so die Gründe sind!

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