Unsere Babypflege

Die Püppi ist jetzt 14 Monate alt. Zeit für einen Eintrag über Neugeborenenpflege… Finde den Fehler.

Kleiner Hinweis: Hier findet ihr meine persönliche Meinung. Ich bin Buchhalter, kein Biologe, Chemiker, Erzieher, Arzt und auch keine perfekte Mutter. 😉

Ich erinnere mich daran, wie ich mit dickem Bauch in der Drogerie stand und von allem möglichen Babykram erschlagen wurde. Was braucht man denn da? Wie bekomme ich den Puhpuhpopo am schnellsten und besten sauber? Ich glaube, während meiner Schwangerschaft musste ich mehr Entscheidungen treffen, als in meinem ganzen Leben. Und jeder, der mich kennt weiß, dass Entscheidungen treffen nicht zu meinen Stärken gehört.

In meinem Freundeskreis befindet sich derzeit mindestens eine werdende Mutter und vielleicht stolpert die ein oder andere Baldmama auch über diesen Blogeintrag und findet ihn hilfreich.

Ich hole mal etwas weiter aus. Eine der ersten Entscheidungen, die wir treffen mussten war die Wahl der Kinderzimmers. Wir haben  hatten den Luxus, dass jeder von uns ein eigenes “Arbeitszimmer” hat(te). Hier traf ich die erste Mamaentscheidung und gab mein Reich auf. Dies wurde zum Schlafzimmer und das alte Schlafzimmer wurde Kinderzimmer. Allerdings ist dieses Zimmer kein Raumwunder. Also entschieden wir uns, dass wir (auch angesichts der fragwürdigen Kosten) auf eine Wickelkommode verzichten und nur eine Wickelauflage für das Kinderbett kaufen.

WickelplatzSo, die Basis hatten wir schonmal. Aber was braucht man denn jetzt in den ersten Monaten? Meine Hebamme gab mir die Antwort: Nichts, ausser Wasser und etwas Olivenöl! Meine Eltern hatten mir aus dem Urlaub einen Vorat Kokosöl mitgebracht. Damit hatte ich bereits während der Schwangerschaft meinen Bauch pflegen lassen. Also entschied ich mich für dieses Öl als Babypflege. Und meine Hebamme hatte recht.

KokosIch besorgte noch einen Seifenspender. Darin war ein Öl-Wassergemisch. Bei Kokosöl etwas blöd, da es unter einer Temperatur von ca. 22°C fest wird. Aber dennoch befand sich immer genug Öl im Wasser, um den Popo sauber zu bekommen. Das Öl benutzen wir auch immer noch zum baden, was den Vorteil hat, dass das Kind sofort eingecremt ist.

 

SupplyAuf der Auflage selber ist nicht viel Platz, deshalb benötigten wir noch etwas Ablageplatz. Im örtlichen Babymarkt fanden wir einen praktischen Korb, dazu einen alten Türhaken und fertig war das Wickelreich!

 

 

MuellWir haben bewusst auf einen Windeleimer verzichtet, weil Müll und Weg für uns der Gleiche wären und die Kosten eines Windeleimers nicht zu unterschätzen sind.

Die Püppi hatte nie die grossen Probleme mit einem wunden Po, sodass wir da nichts gross besorgen mussten. Ich hatte noch eine Dose Penatencreme zu Hause, also habe ich die benutzt, wenns mal etwas roter war. Hier muss ich aber sagen, dass die Weleda Calendula Babycreme besser wirkt, als die von Penaten.

 

CremesSpäter kamen noch ein paar mehr Cremes hinzu. Mit einem halben Jahr etwa bekam Mia an einigen Körperstellen trockene Bereiche, die an Neurodermitis erinnerten. Ich habe diese mit der Eubos Haut Ruhe Creme gut in den Griff bekommen. Bisher hat sie diese trockenen Stellen auch nicht wieder bekommen. Die Babycreme von Kaufmann war in einer Windeltorte enthalten. Ich muss gestehen, dass ich die Creme selber benutze und nur selten bei der Kleinen. Eine Nagelschere ist ein Muss. Babynägeln kann man beim Wachsen zuschauen! Über die Ohrenstäbchen kann man streiten. Die Püppi mag es und ab und zu müssen auch die Ohren gesäubert werden.

ShampooMit dem Umzug vom Badeeimer in die Elternwanne (mit Sitzeinsatz) und wachsendem Haar (der Haarwuchs kam nur sehr träge in Gang) wollte ich dann auch ein Babyshampoo benutzen. Eine Freundin empfahl mir Bellybutton. Es ist für Haut und Haar und Mia verträgt es super. Und es riecht wundervoll nach Baby!

Eigentlich bin ich mir sicher, dass ich auch weiterhin mit dem Kokosöl auskommen würde. Aber es ist auch schön zu erleben, wie die Kleine den Schaum entdeckt und damit spielt. Außerdem soll später das Haare waschen nicht zum Desaster werden. Das Öl geben wir immer noch zum Badewasser oder benutzen es nach dem Bad.

Ich bin mit dieser Pflegeroutine bisher gut gefahren. Mittlerweile benutze ich aber auch Feuchttücher. Beim Umstieg auf richtige Nahrung reichen Wasser und Öl einfach nicht mehr aus. Außerdem ist die Haut des Babys dann auch schon unempfindlicher.

Man kann für Pflegeprodukte Unmengen an Geld ausgeben. Muss man aber nicht. Ich würde es immer wieder so machen. Ich lasse mir von der Familie lieber ein gutes Öl schenken, als zig verschiedene Cremes, Lotions und was auch immer. Ich bin mir sicher, dass Madamchen noch früh genug nach rosa blubberndem und nach Erdbeeren riechendem Badewasser quängeln wird. Aber bis dahin darf die Mama auch mal etwas Öko sein!

2 Gedanken zu „Unsere Babypflege

  1. mir hat der Beitrag sehr gut gefallen. In der Krippe bekommen die Kinder den Po mit Olivenöl gereinigt. Da viele Kinder gegen Feuchttücher allergisch sind. Finde ich auch ne gute Lösung. Kann auch mit in die Wanne.
    Zum Baden der kleinen Babys habe ich von Anfang an die Wanne mit zwei Finger breit Wasser befüllt. Aus einem T-shirt eine kleine Rolle für den Kopf gedreht (später dann ein Handtuch) und habe meine Kinder in die Wanne gelegt. Da muss man nichts extra kaufen, hat stets die Hände frei, Kind kann einem nicht untergehen und die Kinder haben irre viel Spaß.

    Viele Grüße

    Nina

    1. Das mit der Wanne ist ein super Tip, danke! Ich muss immernoch schmunzeln, wenn ich unseren Badeeimer sehe. Das Kokosöl werden wir da wohl nie raus bekommen. 😀 Olivenöl ist sicher besser, weil es flüssig bleibt, aber Kokosöl riecht so toll!

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