Was ändert sich als Mama oder Papa?

Die liebe Judith vom Blog Zeit für Mama hat eine Blogparade mit einem Thema gestartet, dass ich sehr interessant finde. Ich kann in dem Punkt natürlich nur aus Sicht der Mama schreiben, fände es aber interessant, wenn sich auch einige Papas an der Parade beteiligen!

Was ändert sich als Mama oder Papa?

10.Dein Hausfrauenlevel explodiert!
Aufräumen, putzen, waschen, aufräumen, putzen, waschen…

9. Man selbst stellt sich in den Hintergrund, das Kind kommt zuerst.
Ich selber habe erst nach Monaten wieder damit angefangen, mal mehr für mich zu machen. Natürlich nur im Rahmen der Möglichkeiten. Hobbies sind für mich nur in kleinstem Rahmen machbar. Gelesen habe ich schon ewig nicht mehr. Zu müde oder ich habe einfach keine Lust.

8. Auf einmal wird alles in der Wohnung zur potentiellen Gefahrenquelle.
Du siehst Dein Heim mit neuen Augen, es wird hochgestellt, weg gelegt, gesichert, evakuiert. Ich suche noch nach dem Tupperdeckel für Blumentöpfe.

7. Leben in Zeitfenstern.
Der Tagesablauf wird um das Kind herum geplant. Spontanität funktioniert anfangs nur eingeschränkt.

6. Soziale Aktivitäten sind arg eingeschränkt.
Ich habe voll gestillt. Somit war an Kino für mich nicht zu denken. Essen gehen ist auch ehr schwierig. Der Vorteil daran ist aber, wenn wir essen gehen, dann meist so gegen 17 Uhr und somit haben wir das Restaurant dann fast für uns alleine.

5. Das emotionale Limit.
Während sich direkt nach der Geburt die Hormone erstmal wieder einfinden müssen, entwickeln sich gleichzeitig damit auch die Muttergefühle. Ich kann das schwer beschreiben. Wenn ich die Püppi sehe, dann zieht sich das Herz zusammen. Neben unendlicher Liebe kommen automatisch die Mutterängste dazu. Die Freude, das Kind zu beobachten, was es tut. Gestiken und Mimiken zu sehen das alles zaubert immer ein Lächeln ins Gesicht. Die Gefühle zum eigenen Kind ist unbeschreiblich!
Und hier möchte ich auch noch erwähnen, dass man so Stück für Stück tatsächlich Nerven wie Drahtseile entwickelt.

4. Mama und Papa sind nur noch B-Ware
Es zählt nur das Kind! Wie geht es ihm, Grosseltern freuen sich auf ihr Enkelkind, Madame hat die 4. Nacht nicht richtig geschlafen -> das arme Kind, usw. Aber man gewöhnt sich schnell daran.

3. Mütter unter sich, Welten prallen aufeinander!
Ich glaube, ich hatte noch nie so oft ein sprachloses, WTF-iges oder entsetztes Gesicht! Dieser Punkt wäre eigentlich einen eigenen Beitrag wert, aber irgendwo wäre es auch verschwendete Zeit!

2. Alleine? Vergiss es!
Als Mutter macht man nichts mehr alleine! Duschen, Haushalt, Klo, einfach alles!

1. Schlafen
Ich bin ein Langschläfer, ich schlafe gerne! Früher habe ich gemotzt, wenn ich zur Arbeit raus musste, nach ca. 7-8h Schlaf. Pff, pillepalle! Anfangs habe ich in Blöcken geschlafen (siehe Punkt 7), alle 2-3h war füttern angesagt. Bald schlief sie länger, dann kamen die Schübe und Zähne und man steht trotzdem mehrfach in der Nacht auf. Irgendwann schlief sie eine Zeit lang durch. Wäre ich um 20 Uhr ins Bett gegangen, dann wäre ich vielleicht ausgeschlafen gewesen (habe ich das gerade selber geschrieben???). Aber ich freue mich dann so auf „Freizeit“, also Zeit für mich und Mann, dass ich meist bis Mitternacht wach bin. Gegen 7 Uhr wird die Püppi wach, meistens mit 1-2 kleinen Unterbrechungen nachts, weil sie Durst hat oder den Schnuller nicht findet. Ich brauche Euch nicht vorrechnen, wieviel Schlaf das ist. Ach ja, Wochenenden bilden keine Ausnahme! 😉
Ausschlafen… das wünsche ich mir zu Weihnachten!

Aaaaaber, auch wenn einige Punkte hier negativ klingen, ich habe es nie bereut Mutter geworden zu sein. Kann es jedem empfehlen und es ist für mich jammern auf hohem Niveau. Irgendwann werden auch die „schlechten“ Dinge besser und das Kind kann es dann mit gemindertem Taschengeld und entsprechenden Tätigkeiten im Haushalt wieder gut machen!

In diesem Sinne freue ich mich auf weitere Beiträge zu dieser Blogparade!

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