Ein Dupe zu meinem Lieblingsduft

Vor einiger Zeit trat der Inhaber eines Onlineshops mit Dupes zu diversen Düften an mich heran. Ich war skeptisch, da ich die Parfumkopien immer schlecht in Erinnerung hatte. Also die, die man irgendwo bei fliegenden Händlern oder in diesen Billigshops kaufen kann. Diese riechen zwar kurz wie das Original, kippen aber schnell in etwas komisch riechendes oder verfliegen nach kurzer Zeit.

Ich war jedoch neugierig und man soll ja auch immer mal was neues ausprobieren! So nannte ich ihm  verschiedene Düfte, die ich gerne testen würde und bekam einen davon zugeschickt. Ich musste nur kurz schnuppernund erkannte schon, welches Parfum es war!

Chloé Dupe Parfum

Die Seite, wo ihr diese Dupes erwerben könnt, heisst: www.parfueme.de. Was ich am interessantesten fand war, dass der Inhaber (Stefan Hegelein) die verschiedenen Düfte selber herstellt und nicht irgendwo billig einkauft und umfüllt. So kann er seinen eigenen Qualitätsstandart festlegen und halten. Das habe ich bei dem zugeschickten Parfum gemerkt. Ich konnte nämlich keinen Unterschied zum Original erkennen. Falls mich meine Nase nicht täuscht, dann sind die Düfte tatsächlich identisch und halten wie man es von einem Parfum gewohnt ist. 100 ml kosten knapp 15€ und das ist mal eine Ansage! Man kann zwischen verschiedenen Grössen wählen und hat sogar die Möglichkeit, die Flacons mit einem Bild oder Foto individuell zu gestalten. Die Flacons sind zwar sehr schlicht gehalten, aber nach Aussage von Hr. Hegelein legt er mehr Wert auf die Qualität des Inhaltes, als um ein pompöses Äusseres, das zahlt man schliesslich mit.

Ich mag schöne Düfte, auch wenn ich nicht so häufig Parfums trage (vielleicht sollte ich das aber mal wieder öfters tun!). Und ich bin ehrlich, mich schrecken die Preise der Grossen schon ab. Da ist Parfueme.de für mich eine Alternative! Der einzige Haken: man kann natürlich vorab nicht proberiechen, man sollte den Duft schon kennen. Aber per Kontaktaufnahme ist es möglich, sich verschiedene Düfte ab 2ml zuschicken zu lassen.

Dies ist meine persönliche Meinung! Ich wurde für diesen Eintrag nicht bezahlt und ihr lest hier meine unkorrigierten geistigen Ergüsse (wie immer). Mir wurde lediglich das Parfum zugeschickt. Ich werde beim nächsten Parfumkauf auf jeden Fall mal im Shop vorbei schauen und der nächste Geburtstag für den ich kein passendes Geschenk habe, kommt bestimmt! Und mir wurde bestätigt, dass ein guter Duft keine 70€ kosten muss!

21 Monate Kleinkind

Hallo, noch wer hier?

Es ist leider grad etwas ruhiger hier, ich hoffe, dass sich das auch wieder ändert.

266Ich wollte aber mal ein kleines Update zu unserer Tochter nieder schreiben. Bald wird sie 2 Jahre. Nachdem lange Zeit keine grossen Sprünge passiert sind, habe ich momentan das Gefühl, dass sie wahrscheinlich bald auszieht. Nachdem sie ja erst mit 14 Monaten richtig laufen wollte, passierte eigentlich nichts „Grosses“ mehr. Klar, die sprachliche Entwicklung schritt voran, aber nichts wirklich nennenswertes. Zu Weihnachten schenkten wir ihr eine kleine Tafel, diese Magnetdinger, wo man das Gemalte einfach wieder weg wischen kann. Da fing sie dann (endlich) an auch mal 5 Minuten still zu sitzen und mit mir ihre künstlerische Ader zu entdecken.

Ich weiß es gar nicht mehr genau, aber irgendwann fingen wir an mit den Händen zu zählen. Zahlen, die habens ihr angetan! Ihre Oma schenkte ihr ein Puzzle mit Tieren, in der Anzahl von 1-10, mit den entsprechenden Zahlen daneben stehend. Das ist seit Monaten ihre Welt. Alles muss gezählt werden! Jeden Tag müssen wir die Zahlen die sie uns nennt, auf die Tafel schreiben. Sie merkt, wenn man sie täuschen will! Seit ein paar Tagen schafft sie es auch bis 10 zu zählen.

265Etwas später kamen die Buchstaben dazu. Ich habe ein uraltes Buch, in dem Bilderwitze stehen, die eigentlich nicht witzig sind. Das Buch heisst „Von Apfelmus bis Zauberhut“. Um die Witze geht es auch gar nicht. Auf der ersten und letzten Seite ist das Alphabet aufgemalt. Schön bunt, mit Beinen. Und da Lego und ihre Tiere, bzw. Matchboxautos, mit denen sie lange spielte, nun oldschool und langweilig sind, hat sie auch darin eine neue Leidenschaft gefunden. Viele Buchstaben kennt sie schon und auch hier wird fleissig geübt.

Dieses grosses Interesse an Zahlen und Buchstaben führt nun dazu, dass sich Spaziergänge arg in die Länge ziehen, weil nun jedes Nummernschild genau inspiziert wird und mit lauter Stimme alle Buchstaben und Zahlen vorgetragen werden, die sie kennt. Beim TÜV-Siegel haben wir uns auf das Wort „Schild“ geeinigt, wir wollen ja kinderfreundlich bleiben!

267Für Musik interessiert sie sich nun auch verstärkt. Kinderlieder werden natürlich bevorzugt, aber auch das ganz normale Radio wird gerne angenommen. Da wird schonmal eine Flotte Sohle auf die Fliese gelegt. Und Puzzle sind grad stark gefragt. Sowohl die Kleinkindpuzzle (also die, die ehr gerade Formen haben), als auch bereits die Puzzle ab 3 Jahren, die sie teilweise selber puzzelt, aber natürlich überwigend mit den Eltern zusammen.

Sprachlich geht es auch voran. Der Wortschatz erweitert sich fast täglich und wir müssen arg aufpassen, was wir sagen. Wenn etwas nicht so funktioniert, wie sie will, dann wird das mit einem „Verdammt!“ kommentiert oder einem „Maaaan!“. Wenn sie etwas wissen will oder wissen will, wer da vor ihr steht, dann fragt sie „Was ist das?“ (ja, „das“ ist allgemein gültig) 2-Wortsätze kommen immer mehr und man merkt, wie sie Gespräche aufsaugt, um ihren eigenen Wortschatz zu erweitern.

Ich muss zugeben, dass ich die derzeitige Entwiklung als Mutter natürlich himmelhoch jauchzend beobachte und im kindlichen Rahmen fördere. Ich nehme mir das Recht raus, mich als Nichtübermutter zu bezeichnen. Natürlich hat mein Kind sicher irgendwelche Defizite. Ich hänge da aber nicht in riegendwelchen Büchern, um zu schauen, was mein Kind jetzt gerade können muss. Was sie kann, das kann sie, was nicht, das nicht. Momentan sind es halt Zahlen und Buchstaben. Warum soll ich es ihr verwehren, nur, weil die eventuell noch zu jung dafür ist? Ausserdem steht eh bald die nächste U-Untersuchung an, da wird der Arzt seine abschliessende Meinung mitteilen.

Mein persönlicher Nachteil momentan ist, dass Mia nun auch vermehrt fordernd wird. Sie kann immernoch gut selber spielen, aber gerade das puzzeln und schreiben erfordert doch einiges an Zeitaufwand. Ich befinde mich aufgrund einiger Faktoren gerade jedoch ehr in einem Erschöpfungszustand, sodass das für mich teilweise eine echte Härteprobe darstellt. Natürlich kann das Kind nichts dafür, aber ich bin abends echt froh, wenn sie im Bett liegt und ich auch runter kommen kann.

Dennoch bin ich wirklich auf die nächste Zeit gespannt! Bin gerade dabei, sie mit dem Töpfchen bekannt zu machen. Meine Mutter hatte ihr ein „tolles“ mit Musik geschenkt. Ich habe Mia schon erklärt, dass die Musik ertönt, wenn sie Pipi macht, aber das hat sie noch nicht so verstanden. Ansonsten wird sich auch bei uns in naher Zukunft einiges verändern, angefangen mit einem kleinen Umbau, denn der Mann zieht in den Keller.

In diesem Sinne: lasst uns den Frühling geniessen und ich wünsche jeder Mutter da draussen starke Nerven. Die braucht man immer, egal, wie alt die Kinder sind!

AfD – ein Wahlprogramm voller Mißverständnisse

Politik. Momentan kommt niemand um dieses Thema herum. Noch nie empfand ich sie präsenter, als jetzt. Und noch nie war ich fassungsloser, als jetzt.

Parteien versprechen einem vor der Wahl immer viel, von dem sie dann wenig, gar nichts oder genau das Gegenteil einhalten. Man hat den Eindruck, es wird irgendwas gemacht, es ist nur nicht im Interesse des Bürgers. Dies zog sich durch alle Parteien. Doch dann kam die AfD! Leute aus allen Bevölkerungsschichten erwachten, wischten sich ihre verblendeten Augen und riefen: „Juchhu, endlich eine Partei, die was für uns tut!“ Ich habe sogar schon Leute sagen hören, dass diese Partei halten würde, was sie verspricht. Das müssen Hellseher sein!

Kurz nochmal zu mir. Ich bin verheiratet und Mutter, im Osten geboren und aufgewachsen, der Liebe wegen (das will ich betonen) in den Westen gezogen und geblieben. Meine Wurzeln habe ich aber weiter im Osten. Aus diesem Grund schlägt mein Herz für beide Seiten. Und aus diesem Grund (und weil ich für NRW nix Gescheites finden konnte) habe ich mir das Wahlprogramm der AfD für Sachsen-Anhalt mal genauer angesehen.

Ich möchte hier aufführen, wie ich dieses Wahlprogramm lese und verstehe. Mein Unverständnis für diese Partei konnte ich leider nicht verlieren, so viel nehme ich schonmal vorweg. Ich kann nicht auf alle Punkte eingehen. Viele sind auch so schwammig formuliert, dass ich gar kein Ziel erkennen konnte. Ich möchte hier zum Nachdenken aufrufen. Sonntag ist es so weit. Ich weiss, es ist viel Text, ich war nicht immer sachlich. Aber das, was im Wahlprogramm steht, ist meiner Meinung nach zu schwammig oder so formuliert. Ausserdem steckt hier der Wolf im Schafspelz.

Ich habe die Punkte per copy & paste eingefügt. Darunter findet ihr meine Erläuterung.

Die Familie ist gemäß Art. 6 des Grundgesetzes und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft, um die sich alle weiteren Gesellschaftsbereiche entwickeln. Daher muss eine gestaltende Politik ihr Zentrum in der Familienpolitik finden. Diese muss stets primär die traditionelle Familie im Fokus haben und darf nicht über die Wirtschafts- und Gleichstellungspolitik definiert werden. Allen Versuchen, den ursprünglichen Begriff „Familie“ auf weitere
Gemeinschaften auszudehnen und so den grundsätzlich garantierten
Schutz der Familie zu relativieren, treten wir entschieden entgegen.

Schon der erste Satz ist in Teilen schonmal schön aus der Erklärung der Menschenrechte, Art.  16, Nr. 3 geklaut. Leider nicht geklaut wurden Punkt 1-2 (Quelle), dass nämlich die Gründung einer Familie ohne Einschränkung bezüglich Rasse, Religion und/oder Staatsangehörigkeit stattfinden soll. Netter Versuch, erst zitieren und dann widersprechen. Ich gehe davon aus, dass hier als „traditionelle Familie“ Mann+Frau+Kind(er)+Familienangehörige gesehen wird. Aber ich kann nicht ausschliessen, dass andere Traditionen in den Fokus geraten, wie bspw. Kleidung (leider gibt es ja das Dirndl nicht in Sachsen-Anhalt).

1.4 Freistellung von Kita-Gebühren ab dem 4. Lebensjahr Für Kinder ist es wichtig, im Kontakt mit anderen Kindern aufzuwachsen. Kindertagesstätten unterstützen und fördern das Erlernen sozialen Verhaltens. Zudem führen sie Kinder spielend aber zielgerichtet an die Schule heran. Für viele Kinder eröffnen Kindertagesstätten Bildungschancen, die sich sonst nicht ergeben würden. Daher soll der Besuch von Kindereinrichtungen ab dem 4. Lebensjahr in Sachsen-Anhalt kostenlos sein.

Finde ich in den Ansätzen gar nicht so verkehrt. Allerdings möchte ich die Frage stellen, wie die Finanzierung der Kita in den ersten 3 Jahren aussehen soll. Vor allem, wenn man sich die weiteren Programmpunkte ansieht.

1.5 Wahlfreiheit der frühkindlichen Betreuung Wir setzen uns dafür ein, dass Eltern frei zwischen einer Kinderbetreuung im Elternhaus oder in der Kindertagesstätte wählen können. Nur diese Wahlfreiheit garantiert, dass jede Familie die für sie optimale Betreuungsform findet. In jedem Fall ist eine angemessene Qualität der Kinderbetreuung sicherzustellen. Dafür sind in Kindertagesstätten entsprechend niedrige Betreuungsschlüssel erforderlich, die eine dem Kindeswohl angemessene intensive Betreuung und frühkindliche Bildung ermöglichen. Der Betreuungsschlüssel für die unter Dreijährigen in den Kindertagesstätten soll auf 1:3 gesenkt werden. Hierzu ist ausreichend qualifiziertes Fachpersonal notwendig. Die AfD Sachsen-Anhalt fordert daher, die Ausbildungsstandards im sozialpädagogischen Bereich wieder deutlich zu erhöhen.

Vielen Dank dafür, dass Familien das Wahlrecht, das sie jetzt haben, bei der AfD nochmal haben. Bezogen auf den vorherigen Punkt haben die Kinder ja ab dem 4. Lebensjahr durch die kostenlose Kinderbetreuung bessere Bildungschancen. Noch besser werden diese aber, wenn sie durch die frühkindliche Kinderbetreuung anhand eines niedrigen Betreuungsschlüssels stattfindet. Ausbildungsstandarts sollen erhöht werden. Braucht man dann ein Abitur, um die Ausbildung zu machen? Ist das Problem des Mangels an Erziehern nicht eher der schlechten Entlohnung geschuldet, bzw. der Leere der Kassen, sodass ein Ausbau der Kitas nicht erfolgen kann?
Unter der Annahme, dass die Kita-Gebühren für das 1. bis 3. Lebensjahr unverändert bleiben, müssten mehr Kita-Plätze geschaffen werden und zusätzlich müsste der Staat die Gesamtosten ab dem 4. Lebensjahr übernehmen. Hat die AfD da auch einen Finanzierungsplan? Ausserdem soll zwar der Betreuungsschlüssel auf 1:3 für unter 3 Jährige gesenkt werden, aber es steht nirgens, wie viele Kinder sie im Alter +3 betreuen soll.
Tagesmütter werden aus diesem Punkt komplett raus genommen. Da die Wahlmöglichkeit nur zwischen Elternhaus und Kita stattfinden soll, müssen sich die Tagesmütter wohl was einfallen lassen.

1.6 Kein Kindergeld für im Ausland lebende Kinder Nach geltender Rechtslage können EU-Bürger, die in Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, für ihre nicht in Deutschland lebenden Kinder Kindergeld beantragen. Mit dieser Regelung wurde vor allem nach dem EU-Beitritt von Rumänien und Bulgarien Missbrauch getrieben. Wir wollen uns deshalb dafür einsetzen, dass Kindergeld nur noch für in Deutschland lebende Kinder gezahlt wird. Außerdem soll der Kindergeldbezug bei Kindern im schulfähigen Alter an den Schulbesuch gebunden sein.

Wie grosszügig! Der in Deutschland arbeitende Vater, der bspw. in Holland ein kleines Häuschen hat, jeden Tag in Deutschland zur Arbeit fährt, darf also schön alle Abgaben leisten, aber im Gegenzug keine staatlichen Bezüge kriegen. Das ist ja fair!

1.7 Erweiterung des Ehegattensplittings zu einem Familiensplitting Wir treten dafür ein, dass das Familieneinkommen steuerlich auf alle Familienmitglieder aufgeteilt und entsprechend versteuert wird. Dieses Steuermodell schafft einen weiteren Anreiz zur Familiengründung. Wir werden uns für eine entsprechende Gesetzesinitiative der Landesregierung über den Bundesrat einsetzen. Das Ehegattensplitting als Besteuerung einer Erwerbs- und Wirtschaftsgemeinschaft soll nicht angetastet werden.

Hach klingt das schön und familienfreundlich. Allerdings verfolgt die AfD das Kirchhoff Modell mit einer pauschalen Einkommensteuer von 20-25%. Da ist es völlig egal, wie viele Familienmitglieder es gibt. Prozent bleibt Prozent. Und man beachte noch eine Kleinigkeit: die Ehepartner ohne Kinder werden hier als Erwerbs- und Wirtschaftsgemeinschaft bezeichnet, selbst schuld, wenn ihr keine Kinder zeugen wollt!

1.8 Tatsächliche Beitragsfreiheit der Kinder in den Sozialversicherungskassen Mit den Beiträgen zur Sozialversicherung wird bislang das gesamte Bruttoeinkommen der Familie ohne jegliche Freibeträge belastet. Darin sind auch die Unterhaltsansprüche der Kinder enthalten. Wir treten dafür ein, dass diese Unterhaltsansprüche vom Bruttoeinkommen abgezogen und die Sozialversicherungsbeiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern auf das entsprechend verminderte Einkommen bezahlt werden müssen. Dies erleichtert allen Sozialversicherungspflichtigen die Familiengründung und gibt den Arbeitgebern einen Anreiz Eltern zu beschäftigen.

Hier wird’s etwas tricky. Mache ich mal Schritt für Schritt.
Soziaversicherung setzt sich zusammen aus Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Die letzten beiden belasten das Gehalt mit 2,675% für den Arbeitnehmer, zumal die Pflegeversicherung für Kinderlose um 0,25% höher ist (na, wer hat erkannt, dass hier das Kind berücksichtigt ist?). Die Krankenversicherung deckt, grob gesagt, alle Gesundheitskosten. Für Eltern UND Kind. Auch die Geburt ist abgedeckt. Eltern in Elternzeit sind weiter versichert. Da ist der Begriff Belastung sehr dehnbarer. Zumindest bei der Rentenversicherung könnte da mal eingelenkt werden, immerhin sind Kinder potentielle Einzahler der Zukunft.
Aber ich bin noch nicht fertig. Satz 2 ist besonders. „Unterhaltsansprüche der Kinder“, was heisst das denn? So lange das Kind im Elternhaus wohnt, hat es keinen Unterhaltsanspruch. Es wird ja versorgt. Zieht das Kind aus und hat kein Einkommen, dann entsteht ein Unterhaltsanspruch des Kindes an seine Eltern. Etwas anderen sind Unterhaltsansprüche AN DAS Kind, wenn sich die Eltern bspw trennen (ich lasse mich hier gerne von einem Juristen belehren). Heisst also, dass diese Einkommensersparnis erst zum Auszug des Kindes in Frage käme. Somit sollte man durchrechnen, ob es nicht vielleicht lohnenswert ist, das Kind mit 10 oder 12 Jahren (oder früher) in eine eigene Wohnung zu stecken, damit man Unterhalt zahlen kann. In welcher Höhe eigentlich? Da ist doch sofort der Anreiz da mit dem Partner ins Bett zu hüpfen, um Jahrzehnte mehr Geld zu bekommen!
Ein Argument, dass sich dieser Punkt auf geschiedene Ehegatten bezieht, lasse ich nicht gelten. Warum sollte die AfD etwas unterstützen, was sie ablehnt? Dann würden Kinder gezeugt werden, um bei Trennung einen Gehaltsvorteil zu haben.

1.9 Erleichterung früher Familiengründung – Förderung des Modells „Studieren mit Kind“ Die AfD setzt sich dafür ein, dass die Familiengründung während Studium und Ausbildung stärker gefördert wird. Wer bereits den Fachhochschuloder Hochschulabschluss mit Kind meistert, wird auch den Übergang in den beruflichen Alltag einfacher bewältigen. Zur Realisierung des Modells „Studieren mit Kind“ wird die AfD sich für Hilfen und Beratung während Studium und Ausbildung (Kredit, Wohnung, Kinderbetreuung, Kinderzuschuss beim BAföG) sowie für eine flexiblere Ausgestaltung des Studien- und Ausbildungsverlaufs und verbesserte Möglichkeiten eines Fernstudiums einsetzen. Wir fordern eine Willkommenskultur für den Nachwuchs der einheimischen Bevölkerung!

Ach, es wird immer lustiger. Wenn ich an mein vergangenes Ich mit 18 Jahren zurück denke, dann war da zwar der Gedanke an Familienplanung, aber mit meinem zarten Alter fühlte ich mich noch gar nicht reif genug dafür. Hätte ich mich anhand dieses Punktes hier umentschieden? Ich überlege kurz!
Ich war noch glückliche Diplomstudentin, hatte Zeit zum ausschlafen, feiern und in den Tag hinein leben (ob das der Grund war, nach 4 Semestern abzubrechen, weil ich einfach nichts verstanden habe, das lasse ich mal aussen vor). Heute in Zeiten von Bachelor und Master ist die Situation etwas anders. Zumindest, was sich so mitbekomme.
Auch hier möchte ich meinen Dank an die AfD aussprechen, dass sie dafür sorgen möchte, dass Studenten durch Kredite und BAFöG dann eine noch gössere finanzielle Last tragen müssen. Aber Kita ab dem 4. Lebensjahr ist ja gratis, passt dann sicher wieder. Und welcher AfD Mitarbeiter kümmert sich um wieviel Studenten? Sind die dann auch qualifiziert genug?

1.10 Modellprojekte zur familienfreundlichen Ausgestaltung des Arbeitsalltages Die AfD setzt sich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Insbesondere die langen Wege zur Arbeitsstelle und zum Kindergarten oder zur Schule kosten Zeit, die der gemeinsamen Familienzeit verloren geht. Wir wollen uns für Modellprojekte zur familienfreundlichen Ausgestaltung des Arbeitsalltags insbesondere in Kooperation mit der Wirtschaft einsetzen. Generell müssen die Arbeitsbedingungen familienfreundlicher werden. Dazu müssen insbesondere auch in ländlichen Regionen und Dörfern Arbeitsplätze geschaffen werden. Die AfD setzt sich deshalb für Daten- statt Berufsverkehr ein. Eine flächendeckende Modernisierung der Netze macht es möglich, Büroarbeit großteils auch von zu Hause aus zu verrichten, so dass entsprechende Arbeitsplätze im strukturschwachen ländlichen Raum geschaffen werden können. Weiterhin wollen wir uns einsetzen für: flexiblere Kita-Öffnungszeiten, die Förderung kleiner privater Kindergärten (Tagesmutter-Konzept) sowie Mehrgenerationenprojekte, um jungen Familien die Kinderbetreuung zu erleichtern und älteren Menschen eine sinnvolle und erfüllende Tätigkeit zu ermöglichen.

Zeit, die der Zeit verloren geht. Jetzt wird’s philosphisch! Alle Dörfer, die noch kein Internet haben, mögen jetzt bitte die Hand heben! Meine Eltern wohnen auf dem Dorf. So richtig Dorf, man fährt rein und direkt wieder raus. Die haben teilweise besseres Internet, als wir! Aber wenn es schneller geht, klar!! Ob das allerdings ein Anreiz ist, dass Firmen ihre Standorte verlagern und in ländlichere Gegenden ziehen, hmm, ich weiss nicht. Denken wir einen Schritt weiter. Herr Müller (3 Kinder, Schlosser) wohnt in Adorf und Herr Meier (3 Kinder, Maurer) wohnt in Bdorf. Beide arbeiten in einer Firma in Bigstadt. Adorf ist 30km östlich und Bdorf 30 km westlich von Bigstadt. Wohin soll die Firma ihren Standort verlagern, damit beide Mitarbeiter ihre Zeit nicht mit langen Arbeitswegen vergeuden? Na, wem fällt was auf? Klingt im Programm super, ist aber wohl kaum umsetzbar. Ach ja, Homeoffice, nochmal Hand hoch, bei wem das eine Option wäre!
Huch, da taucht ja doch die Tagesmutter auf! Die sollen sich jetzt zu privaten Kitas zusammenschliessen? Privat = selber zahlen. Sind die auch ab dem 4. Lebensjahr gratis?
Und wie schön, dass die nutzlosen Rentner jetzt in der Kinderbetreuung eine sinnvolle Aufgabe finden können. Aber warte, in Punkt 1.5 stand was von „Anhebung der Ausbildungsstandarts“. Ist das dann unser qualifiziertes Fachpersonal?

1.11 Gegen Früh- und Hypersexualisierung in Kindergarten und Schule Sexualkundeunterricht muss mit der körperlichen und seelischen Entwicklung von Kindern Schritt halten. Sie darf nicht zu früh ansetzen sondern gehört in die Zeit der Pubertät. Das gesellschaftspolitische Experiment der Gender-Ideologie lehnen wir strikt ab, da es unserer Wertevorstellung entgegensteht.

Ich stimme dem Punkt zu, dass Sexualkunde nichts im Kindergarten zu suchen hat. Und damit meine ich nicht, dass Lieschen vielleicht mal Fritzchens Pullermann sieht. In diesem Punkt werde ich auf jeden Fall in der ein oder anderen lokalen Kita mal nachfragen, wie das bei denen so gehandhabt wird. Es soll den Fall gegeben haben, aber Einzelfälle und Allgemeinheit, nech?Zumindest bezieht sich die Gender-Ideologie nicht auf diesen einen Punkt, sondern bspw. auch darauf, wie kacke es die AfD findet, dass Mädchen mit Autos und Fussball spielen und Jungen mit Puppen. Ich oute mich jetzt mal: meine Tochter spielt unheimlich gerne mit den Matchboxautos, die ich ihr vererbt habe. Angst, dass sie aus diesem Grund spontantranssexuell wird, habe ich nicht.

1.12 Gegen die Gleichstellung der Ehe mit der eingetragenen Lebenspartnerschaft Das Institut der eingetragenen Lebenspartnerschaft wurde geschaffen, damit auch gleichgeschlechtliche Paare eine eheähnliche Gemeinschaft eingehen und ihrem Verhältnis eine Rechtsform geben können. Die eingetragene Lebenspartnerschaft ist jedoch etwas anderes als die Ehe von Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen können und die unter dem besonderen Schutz des Staates steht. Eine vollumfängliche rechtliche Gleichstellung der Ehe mit der eingetragenen Lebenspartnerschaft, die sog. „Homo-Ehe“, lehnen wir deshalb strikt ab. Dies gilt insbesondere für das Adoptionsrecht.

BITTE, liebe AfD, nennt mir Studien, woraus eine negative Entwicklung von Kindern aus homosexuellen Familien hervorgeht, denn ich konnte sie nicht finden! Und BITTE keine Einzelfalle von einem Bekannten meiner Schester, dessen Bruder eine Mutter hat.

1.15 Hausunterricht Eltern ist grundsätzlich die Wahlfreiheit zwischen Schul- und Hausunterricht für ihre Kinder einzuräumen. Schulpflicht ist durch Unterrichtspflicht zu ersetzen. Voraussetzung für Hausunterricht ist, dass der Hausunterricht durch Privatlehrer gleiche Qualitätsstandards erfüllt wie Schulunterricht und dabei die gleichen Prüfungen abgelegt werden müssen.

Wer aufgepasst hat wird hier feststellen, dass nach Punkt 1.6 die Kinder, die nicht zu Schule gehen, auch kein Kindergeld mehr bekommen.

2.2.1 Privatschulfreiheit stärken! Schulen in freier Trägerschaft tragen zur Vielfalt unserer Bildungslandschaft bei. Wir wollen die Privatschulfreiheit stärken und setzen uns daher für die weitgehende personelle und finanzielle Gleichstellung ihrer Ausstattung mit der Ausstattung staatlicher Bildungseinrichtungen ein.

Die armen Privatschulen. Das ist aber ein schweres Los, wenn die an staatliche Bildungseinrichtungen mit ihren maroden Klassenzimmern, verdreckten und defekten Sanitäreinrichtungen und uraltem Schulmaterial angepasst werden sollen! Wer hat sich denn diesen Punkt bitte einfallen lassen?

2.3.2 Tugenden vermitteln! Schule ist auch eine Sozialisationsinstanz. Neben grundlegenden Kulturtechniken müssen deshalb ebenso die klassisch preußischen Tugenden Geradlinigkeit, Gerechtigkeitssinn, Ehrlichkeit, Disziplin, Pünktlichkeit, Ordnungssinn, Fleiß und Pflichtbewusstsein vermittelt werden. Um solche Tugenden zu vermitteln, bedarf es Autorität, weshalb die Stellung des Lehrers auch und gerade schulrechtlich zu stärken ist.

Darf der Lehrer dann wieder mit dem Lehrstock auf das Popöchen des Schülers klopfen? Ein Lehrer IST eine Autoritätsperson. Das Kind, dass das nicht erkennt, hat meiner Meinung nach Defizite in der Erziehung durch die hochheiligen Eltern.
Wenn die AfD schon so viel Wert auf Familie legt, dann sollte sie auch dazu stehen, dass die Familie grösstenteils für die Erziehung da ist. Der einzelne Lehrer sieht das Kind nur ein paar Stunden in der Woche, diese Zeit ist zum Vermitteln von Wissen gedacht und nicht dazu, dem Kind primär soziale Kompetenzen zu vermitteln. Ein Lehrer muss durchgreifen können und das darf er zur jetzigen Zeit auch schon. Der Lehrer darf nachsitzen lassen, das Gespräch mit den Eltern suchen, Schulverweise erteilen. Alles, was er nicht darf, ist schlagen. Huch? Tip von mir: Gewalt gegen Kinder ist im Grundgesetz geregelt!Jetzt schon!

2.4.3 Positiven Bezug zu Deutschland fördern! Die weiterführenden Schulen sollen nicht nur für die fachliche Qualifikation der Schüler sorgen, sondern auch Staatsbürger heranbilden. Dazu gehören ein grundsätzlich positiver Bezug zum eigenen Land und eine gefestigte Nationalidentität. Zu diesem Zweck müssen die Lehrpläne überarbeitet werden. Die deutsche Geschichte und die Geschichte SachsenAnhalts bieten genügend Anknüpfungspunkte, auf die wir uns mit Stolz berufen können.

Darauf habe ich gewartet!!!
Auszug aus dem Programm der NSDAP: 20. Um jeden fähigen und fleißigen Deutschen das Erreichen höherer Bildung und damit das Einrücken in führende Stellungen zu ermöglichen, hat der Staat für einen gründlichen Ausbau unseres gesamten Volksbildungswesens Sorge zu tragen. Die Lehrpläne aller Bildungsanstalten sind den Erfordernissen des praktischen Lebens anzupassen. Das Erfassen des Staatsgedankens muß bereits mit dem Beginn des Verständnisses durch die Schule (Staatsbürgerkunde) erzielt werden. Wir fordern die Ausbildung geistig besonders veranlagter Kinder armer Eltern ohne Rücksicht auf deren Stand oder Beruf auf Staatskosten.
Müssen sich die Jungen an den Schulen dann Glatze oder blondes Haar tragen?

2.4.4 Sportunterricht besonders fördern! Unsere Jugend leidet in zunehmendem Maß unter Übergewicht und Bewegungsarmut, was eine Reihe von gesundheitlichen Folgeschäden nach 16 sich zieht. Sport wirkt dem entgegen, stärkt das Selbstbewusstsein, vermittelt soziale Kompetenzen und fördert auch die geistige Leistungsfähigkeit. Wir fordern deshalb, die Anzahl der Sportunterrichtsstunden pro Woche von zwei auf vier zu verdoppeln, wobei darauf zu achten ist, dass diese Zeit effizient genutzt und jeder Schüler einer gewissen körperlichen Belastung ausgesetzt wird. Für Individualsport ist der Teiler für Sportgruppen gegenüber dem Klassenteiler auf 10 zu halbieren. Sportunterricht besteht leider noch zu oft aus Teilnahmslosigkeit.

Auszug aus dem Programm der NSDAP: 21. Der Staat hat für die Hebung der Volksgesundheit zu sorgen und durch den Schutz der Mutter und des Kindes, durch Verbot der Jugendarbeit, durch Herbeiführung der körperlichen Ertüchtigung mittels gesetzlicher Festlegung einer Turn- und Sportpflicht durch größte Unterstützung aller sich mit körperlicher Jugend-Ausbildung beschäftigenden Vereine.
Danke für die Erläuterung, dass man die Stunden von 2 auf 4 verdoppeln soll. Hier war ein preussisches Mathegenie am Werk! Da ja alle in Mathe so klug sind, kann man den Unterricht dann zugunsten der 2 zusätzlichen Sportstunden verringern.

2.8.2 Identitätsstiftende Kulturpflege statt nichtssagender Unterhaltung! Museen, Orchester und Theater sind in der Pflicht, einen positiven Bezug zur eigenen Heimat zu fördern. Die Bühnen des Landes Sachsen-Anhalt sollen neben den großen klassischen internationalen Werken stets auch klassische deutsche Stücke spielen und sie so inszenieren, dass sie zur Identifikation mit unserem Land anregen.

Da war aber derjenige, der sich diesen Punkt hat einfallen lassen, schon lange nicht mehr im Theater! Oder meint die AfD Kinos? Da müsste ich zustimmen. Auch mir ist die Zunahme landesfremder Spielfilme in den Kinosälen aufgefallen!

In Sachsen-Anhalt gibt es keine Atomkraftwerke. Bei der Frage der Restlaufzeiten von Atomkraftwerken ist zu berücksichtigen, dass beim letztlich unvermeidlichen Abriss der Kraftwerke so viel Atommüll anfällt, dass eine Verlängerung der Restlaufzeit in Bezug auf die Gesamtmenge des Atommülls nicht negativ ins Gewicht fällt. Daher setzen wir uns für eine Verlängerung der Restlaufzeiten der bestehenden Atomkraftwerke entsprechend den vormals verfolgten Planungen ein

Liebe AfD, da sind euch wohl keine gescheiten Argumente mehr eingefallen? Es ist ja supi, dass es in Sachsen-Anhalt keine Atomkraftwerke gibt! Dafür gibt es drumherum genug! Die belgischen AKW sind wegen ihres Zustandes in aller Munde. In Frankreich gibt es ebenfalls Störfälle. Kleine Gratisnachhilfe: auch wenn Sachsen-Anhalt keine eigenen AKW hat, eine radioaktive Wolke nach einem GAU in einem umliegenden AKW macht auch vor der Anhaltinischen Landesgrenze nicht halt. Beweise? Dann schaut mal, wo die Wolke aus Tschernobyl zu Besuch war. Es fällt Atommüll beim Abriss an? Was ist denn mit dem atomaren Müll nach einem GAU? Beweise? Ein blick nach Japan reicht. Und ganz Deutschland hat Grund zur Sorge, die tickenden Bomben liegen vor den Grenzen.

Wer bis hier durchgehalten hat. danke! Ich hoffe, dass das den ein oder anderen Denkanstoss gibt. Nicht alles, was gut aussieht ist es auch.

Mütter – herzlos und karrieregeil?

Ich habe lange Zeit das Phänomen „Ablehnung einer Mutter in der Gesellschaft“ als Mythos empfunden. Vor ein paar Wochen ist dieser Realität geworden.

Ich sah auf youtube ein Video über Feminismus. Man kann darüber halten, was man will. Für mich ist Feminismus sehr subjektiv und ich habe da meine eigenen Wertvorstellungen. Aber das soll nicht Thema sein.

Ich flog über die Kommentare des Videos und blieb bei einem Eintrag hängen. Es gab noch einen anderen, wo der Frau unterstellt wurde, dass sie keine Kinder mehr bekommt, um sich selber immer das neuste Handy kaufen zu können und deswegen müssen Ausländer ins Land geholt werden, die unsere Kultur zerstören. -> dummer brauner Eintrag, sowas kann ich nicht ernst nehmen. Eine Frau (ich schätze sie so um die 30 Jahre alt) schrieb, dass sie für die klassische Rollenverteilung sei und der Frau gesellschaftlich quasi untersagt wird, Kinder über längere Zeit zu erziehen. Dem stimme ich grob auch zu. Was danach kam, lies mir den Mund offen stehen! Eine Frau hat sich zu entscheiden: Karriere oder Kind. Beides geht nicht! Frauen, die Kinder mit einem Jahr in die Kita geben sind unverantwortlich und herzlos, aus den Kindern kann nichts werden und ausserdem sind sie nicht mit vollem Elan bei der Arbeit und können keine Leistung bringen. Ausserdem nehmen sie anderen qualifizierten Arbeitern den Job weg! Das war ihre Kernaussage. Sie bezog sich dabei auf die Situation ihres Mannes, der einen befristeten Vertrag bekam, als Elternzeitvertretung und dann aber trotzdem in den Job übernommen wurde, obwohl besagte Mutter zurück kam.

Ich versuchte dann die Situation aus Sicht einer Mutter zu erläutern. Ohne Erfolg! Bei dem Punkt, dass eine Schwangerschaft aus ihrer Sicht doch planbar sei, schied ich aus der Diskusion aus, es brachte einfach nichts mehr.

Ich bin darüber immernoch fassungslos! Jeder hat seine Meinung. Jedoch finde ich, dass diese auch durchaus in andere Richtungen gelenkt werden kann. Vor allem, wenn es sich um Meinungen aufgrund von Einzelfällen handelt.

Hier nochmal meine Meinung. Und ganz ehrlich, ich gewichte bei diesem Thema jede Meinung einer Mutter oder eines Vaters höher, als die einer kinderlosen Person. Einfach weil die eigenen Erfahrungen fehlen. Diese Personen wissen einfach nicht, wie es ist, ein eigenes Kind zu haben (ob leiblich oder adoptiert spielt hier keine Rolle!). Vor allem weiss diese Person nicht, wie es ist, nach einem Jahr die Entscheidung zu treffen, das Kind in die Kita zu geben, um wieder arbeiten zu gehen.

Es sollte doch eigentlich jeden klar sein, dass es gerade in der heutigen Zeit kaum noch möglich ist, vom Gehalt eines Partners leben zu können. Mieten und Lebenskosten steigen immer mehr. Klar kann man sparen, aber doch nicht so viel, dass man das fehlende Gehalt so lange puffern kann, bis das Kind selbstständig ist! Spätestens im Alter holt es jede Frau wieder ein, wenn sie über mehrere Jahre zu Hause geblieben ist, um sich um das Kind zu kümmern.

Wie kann man sich das Recht nehmen, über arbeitende Mütter derart zu urteilen? Es mag schwarze Schafe geben, aber das kann man doch nicht auf die Masse beziehen? Wie kann eine fremde Person darüber urteilen, was gut oder schlecht für das Kind ist? Solche Personen sind es, die den Frauen Angst machen, bzw. zum Zweifeln bringen, ob sie Kinder kriegen sollen. Diese Personen sind der Grund, warum solche Frauen Angst um ihren Job haben! Nicht das neueste Smartphone oder neue Klamotten im Schrank. Hätten die Eltern dieser Personen so gedacht, dann gäbe es diese gar nicht!

Die Familie hat sich geändert. Heute können sich die Großeltern nicht mehr in großem Umfang mit um die Kinder kümmern, da sie zum grossen Teil selber noch arbeiten. Finanzielle Sicherheit nimmt einen immer grösseren Stellenwert ein, einfach auch, weil der Unterhalt immer teurer wird und man sich nicht mehr auf seine gesetzliche Altersrente verlassen kann. Wer wäre denn heute in der Lage, seine Eltern mit zu versorgen?

Mag sein, dass ich da engstirnig und bockig bin, aber eine Mutter, die für den Bestand der Gesellschaft sorgt und zusätzlich in die Kassen einzahlt, derart zu verurteilen, erzeigt in mir Agressionen! Schreibt mir eure Meinung zu diesem Thema! Gerne pro und contra! Ich entschuldige mich für eventuelle Fehler, aber ich hau das jetzt so raus, kann da nicht nochmal drüber lesen! 😉

Seuchenalarm!

Momentan ist es leider sehr ruhig hier. Das liegt zum einen an einigen privaten Baustellen, zum anderen daran, dass die Püppi und ich krank sind.  Das kommt nicht so oft vor. Diesmal jedoch umso heftiger.

Bei mir fing es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag mit Halsschmerzen an. Ich hab dann Donnerstag noch versucht, das Kind irgendwie zu „schützen“, sie fand es sehr lustig, dass ich sie mit Schal vorm Mund gewickelt habe. Freitag früh habe ich es kaum aus dem Bett geschafft. Gott sei Dank hatte meine Schwiegermutter Zeit und so habe ich das Kind mit letzter Kraft zu ihr gebracht. Als ich sie abends abholte hustete sie schon, da war ich ja sehr erfogreich…

Seit Freitag verbringe ich den grössten Teil des Tages auf dem Sofa. Während Mia tagsüber munter durch die Gegend hüpft, bin ich wie gerädert. Mühsam erledige ich die wichtigsten Dinge. Nachts sind wir uns dann aber sehr ähnlich, wir husten und schniefen im Bett. Die ersten beiden Nächte habe ich sie zu mir geholt, zum ersten mal wollte das Kind zu den Eltern ins Bett! Heute hat sie wieder durchgeschlafen. Sie hüpft durch die Wohnung, richtet Chaos an, alles wie immer. Ich sitze auf dem Sofa, schreibe das Lebenszeichen und werde ihr gleich Essen kochen.

Aber genug gejammert! Es hätte auch schlimmer kommen können! Langsam gehts wieder besser und wir hatten kein Fieber. Beim Arzt waren wir auch nicht, den Weg habe ich mir gespart.

Was habt ihr denn so für Hausmittelchen gegen Erkältungen? Habt ihr den ultimativen Tip?

Ich habe Fernweh!

Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde! Seit ein paar Tagen habe ich den starken Drang, in den Urlaub fliegen zu wollen. Eigentlich habe ich den staren Drang, nach Thailand fliegen zu wollen. Meine Eltern werden sich bald auf den Weg dorthin machen und ich bin das erste mal richtig neidisch und wehleidig!

Ich bin eigentlich gar kein Urlaubstyp (mehr). In meiner Schulzeit sind wir jedes Jahr in den Urlaub gefahren (klassischer Campingurlaub zu DDR-Zeiten), nach der Wende dann geflogen. Das hat immer Spaß gemacht, aber nachdem ich ausgezogen war, hatte ich einfach nicht mehr den Bedarf, regelmässig zu urlauben.

2009 war ich das erste mal mit meinem damaligen Freund und meinen Eltern in Thailand. Mutti und Vati hatten mir diese Reise zum 30. Geburtstag geschenkt. Sie fliegen mittlerweile seit bestimmt 15 Jahren jedes Jahr dorthin; immer gleicher Ort und gleiches Hotel. Sie sagen immer, dass dieses mal das letzte wäre. Es ist mittlerweise ein running gag!

2013 war ich ein zweites mal dort, wieder mit Eltern, aber mit neuem Mann. Ich muss dazu sagen, dass meine Eltern zwar klassiche Hotel-Touristen sind, aber alles drumherum individuell gestalten. Rundreisen werden zu Hause geplant und via Email mit einem Guide vor Ort abgestimmt. Besser kann ich mir Rundreisen nicht vorstellen: kein riesen Reisebus mit 100 Leuten. Wenn man auf dem Weg irgendwas interessantes sieht, dann hält man einfach an und erkundet. Wenn man etwas länger braucht, kein Problem! Ist das gewünschte Ziel bspw. zu sehr besucht, dann fährt man einfach weiter. Der Guide ist immer dabei und erklärt, kennt Lokale, die kein anderer kennt und Ecken, wo sonst niemand hin kommt.

Beide Urlaube waren ähnlich, aber trotzdem nicht langweilig. Wir sind in Bangkok gelandet, sind nach 3 Tagen weiter in den thailändischen Norden geflogen, haben mit einem Guide diverse Sehenswürdigkeiten besucht und sind dann nach 5 Tagen über Bangkok nach Koh Samui geflogen.  Ich schreibe jetzt keinen detaillierten Reisebericht, das würde in einem Roman ausarten! Falls es euch jedoch interessiert, dann lasst es mich wissen, dann nehme ich mir die Zeit natürlich gerne!

Ich erinnere mich in den letzten Tagen gerne an den letzten Urlaub. Die besonderen Momente, die einfach hängen bleiben. Bespielsweise an den Papayasalat meines Mannes, der vom Schärfegrad selbst ihn umgehauen hat, die Debatten mit meiner Mutter, die lustigerweise „in freier Wildbahn“ kein Obst vom Markt isst, während wir in uns reingeschaufelt haben. Die Flucht in einen 7Eleven, weil der klimatisiert ist und wir irgendwann die Hitze nicht mehr ausgehalten haben.  Das superleckere und megagünstige Essen in den kleinen Lokalitäten. Oder die Massagen…was würde ich für eine Fussmassage geben! Ich habe sogar vor ein paar Tagen die wahnwitzige Idee gehabt, mit Sack und Pack meinen Eltern hinterher zu fliegen und dann am Strand einfach vor ihnen zu stehen. Es wären sogar noch Zimmer im Hotel frei. Aber die Preise für Flug und Übernachtung sind so kurzfristig einfach unbezahlbar und Flüge gibts nur noch mit 2x umsteigen. Und mal abgesehen davon, dass sich mir der Magen umdereht, wenn ich dran denke, dass ich 20h+ mit Kind auf dem Schoß verbringen würde und gar nicht wüsste, wie/ob sie schläft und wie man sie bei Laune hält, so finde ich, dass die Sonne für eine 1,5 Jährige in dieser Gegend viel zu stark ist. Selbst wir hatten zum Teil leichte Sonnenbrände, weil wir einfach nicht schnell genug nachgecremt haben oder zu sehr geschwitzt haben. Da habe ich einfach zu viel Angst!

Aber ich baue darauf, dass meine Eltern ihren Ruhestand dort planen und ich die Püppi, wenn sie dann alt genug ist, in den Ferien einfach dorthin schicke. Und ich bin mir fast sicher, dass wir auch nochmal dorthin reisen – in ein paar Jahren, wenn sie kein Kleinkind mehr ist.

 

Die erste Nacht ohne Kind

Letzten Dienstag fragte meine Schwiegermutter, ob die Püppi Samstag nicht mal über Nacht bleiben könnte.

Ich gebe zu, ich sah das sehr skeptisch, da Mia bisher immer Probleme hatte, woanders zu schlafen. Und damit meine ich, mit uns zusammen. Meine Eltern wohnen sehr weit weg, da ist es nicht möglich, mal für einen Tag vorbei zu fahren. Und das Schlafen ist dort und auch bei ihren anderen Grosseltern (ja, sie hat mehr als 2 Omas und 2 Opas) immer die ersten Nächte ein Drama! Die Nacht vor Heilig Abend schlief sie zwischen uns… Überall im Bett…Wir haben kein Auge zu gemacht, aber in ihrem Bett war es einfach unmöglich sie zur Ruhe zu kriegen. Und auch 2 Nächte später war es ein stundenlanger Akt, sie zum schlafen zu bewegen.

Aber irgendwann muss das erste mal sein, also stimmte ich zu. Wir brachten sie ganz normal mittags zur Oma, mit Sack und Pack: Tiga & Quack, der Kartoffelkäfer (ein Nachtlicht, das Sterne an die Decke wirft), ihr Steckdosennachtlicht und natürlich das Gute-Nacht-Buch. In Gedanken malte ich mir den ganzen Tag sämtliche Schreckensszenarien aus, vom schreienden Kind, bishin zur schreienden Schwiegermutter, alles war vertreten. Ich lag gerade in der Wanne, als das Telefon ging. Horror!!! Ich war dabei, unterzutauchen und sah mich schon in einem Affenzahn abtrocknen und ins Auto hüpfen, aber ich beschloss zu lauschen und so hörte ich, dass die Schwiegerma nur noch einige Nachfragen hatte. Puh, ich rutschte entspannt wieder ins Wasser zurück. Gegen 21:00 hatte ich immernoch kein feedback. Hmm, anrufen kommt nicht in Frage, falls das Kind schläft, dann spätestens nach dem ersten klingeln nicht mehr. Also entschied ich mich für das unauffällige whatsappen. Nach gefühlten Stuuuunden (30 Min) erhielt ich dann die Antwort, dass sie noch wach sei, aber ruhig. Wenigstens ruhig… Das war aber trotzdem nicht dass, was ich hören wollte! Na ja, mein Mann beruhigte mich dann etwas und ich bekam danach keine weitere Meldung.

Es folgte für mich ein „entspannter“ Restabend, aber schlafen konnte ich bis ca. 2:30 trotzdem nicht.

Aaaaber, wir haben Sonntag ausgeschlafen! Wir sind, wie 2 Jugendliche, zusammen gegen 11 Uhr wach geworden, die Wohnung totenstill (ok, die Katzen hatten Hunger). Wir genossen die Ruhe und standen nur seeehr langsam auf. Das habe ich tatsächlich etwas vermisst. Der Statusbericht meiner Schwiegermutter hat mich dann beruhigt. Mia schlief bis 6 Uhr, war dann wach und ist vormittags wieder eingeschlafen. Bei uns wird sie auch morgens wach, aber da sie in ihrem Zimmer schläft und nicht weint, spielt sie etwas im Bett und schläft nach kurzer Zeit nochmal ein. Das geht bei meiner Schwiegermutter natürlich nicht, weil Mia mit im Schlafzimmer schläft. Somit sind dann alle wach.

Mein Mann und ich genossen den kinderlosen Tag (Asche auf mein Mutterhaupt, aber ich bin ehrlich) und holten die Püppi gegen frühen Abend ab. Uns erwartete ein lächelndes Kind, dass recht unbeeindruckt war und erst nach Auffordern der Mama mal „Hallo“ sagte. Mir wurde mitgeteilt, dass das Ganze gerne wiederholt werden möchte, also kanns ja wirklich für alle nicht so schlimm gewesen sein! 😉 Bin auf das nächste mal gespannt!

Wann habt ihr Eure Kinder zum ersten mal „weggegeben“ und wie war das für Euch? Mia ist jetzt 19 Monate alt. Bin gespannt auf Eure Berichte!

Unser Jahr 2015

Der Haushalt liegt noch brach. Wenn ich überlege, was ich noch zu erledigen habe, dann wird mir schlecht, aber geht uns das nicht allen so rund um die Feiertage?? Meinen Geburtstag habe ich erneut ohne Heulkrampf überstanden. Mal sehen wie das ist, wenn in 4 Jahren die 4 die Führung übernimmt…

Und mit dem gefeierten Geburtstag neigt sich das Jahr auch stark dem Ende. Zeit für ein Fazit.

Ich weiss nicht, ob es an den mütterlichen Hormonen liegt, aber ich ziehe eine positive Bilanz aus diesem Jahr. Es gab definitiv einige Tiefpunkte, aber nichts, was unsere kleine Familie schwer getroffen hätte. Mia hat in diesem Jahr einen riesen Sprung gemacht. Mir geht das Herz auf, wenn ich sehe, wie sie immer mehr mit ihrer Umwelt umgeht, Dinge bewusst wahrnimmt, alles totquasselt, erlebt und entdeckt. Ihr scheint es mit uns gut zu gehen, zumindest hat sie sich noch nicht beschwert! 😉 Der Papa ist ihr ein und alles und umgekehrt. Die Katzen kommen mit allem super zurecht und ich hätte nie gedacht, was es für ein tolles Gefühl ist, eine eigene kleine Familie zu haben. Mein Mann tut was er kann, um alles am Laufen zu halten. Er ist von Natur aus ein sehr ruhiger Typ, der viel Zeit für sich braucht, was natürlich mit Kind nicht immer so einfach ist. Jedoch steckt er da auch immer öfters zurück, was ich ihm hoch anrechne! So bekommt die Püppi immer ihe Dosis Papa und mehr.  Aber auch die Familie drum herum unterstützt uns, wo sie nur kann. Egal, ob nah oder fern, alle sind da, wenn wir sie brauchen. Das finde ich unheimlich wertvoll und halte das auch überhaupt nicht für selbstverständlich. Heutzutage gehen die Omas und Opas ja zum grössten Teil auch noch arbeiten. Da kann man nicht eben mal das Kind vorbei bringen, weil man selber was erledigen muss. Ich finde es auch wirklich lustig, wenn sich die Grosseltern freuen, dass das Enkelkind zu Besuch kommt. Dass die Kinder dabei sind, interessiert niemanden. Das ist für mich der Lauf der Dinge und ich muss darüber immer wieder schmunzeln. Wir haben tolle Freunde! Alle haben Verständnis, dass es mit Kind doch etwas anders ist und man nicht mehr so ganz ungezwungen sein kann.

Ein persönlicher Tiefschlag für mich war die Diagnose „Morbus Basedow“ mitte des Jahres. Ich habe ja bereits eine Autoimunerkrankung der Schilddrüse, aber trotzdem hat mich diese zusätzliche Diagnose not amused. Zwar schränkt mich diese Krankheit gar nicht ein und ich habe einen guten Arzt, der sich auch damit auskennt. Aber dennoch ist es für mich unendlich nervig ständig die Werte kontrollieren lassen zu müssen.

Viel Zeit habe ich dieses Jahr auf Instagram verbracht und dort tolle Leute gefunden. Ich habe den Entschluss gefasst, mit dem Bloggen anzufangen. Neben den 1000 Hobbies, die ich schon habe eigentlich schwachsinnig, aber so kriege ich ein paar Gedanken aufgeschrieben, die ich gerne mit anderen teile. Ich finde es schön mich vor allem mit anderen Müttern auszutauschen und meinen Horizont zu erweitern.

Ich habe wieder gecosplayt. Ein Hobby, das mit sehr am Herzen liegt, weil ich es mit lieben Menschen teile! Und eines der Hobbies, das am meisten zurück stecken musste/muss. Ein Kostüm zu erstellen kostet Zeit und Geld. 2 Faktoren, die ich momentan nicht habe. Dennoch versuche ich es am Leben zu erhalten, es macht einfach zu viel Spaß.

In politischer Hinsicht hat mich dieses Jahr am meisten die Flüchtlingsproblematik beschäftigt. Ich gebe zu, Politik ist nicht mein Thema Nr. 1 und ich will auch gar nicht gross darauf eingehen. Jedoch habe ich nie über ein Thema so sehr den Kopf geschüttelt und mich gefragt, wie kleingeistig und engstirnig erwachsene Leute sein können, und ob gerade wir aus unserer Vergangenheit nichts gelernt haben.

Mit grosser Sorge beobachte ich auch die Geschehnisse um das Atomkraftwerk Tihange. Und auch hier kann ich nur den Kopf schütteln, wie man wirtschaftliche Interessen über die Sicherheit der Menschen setzen kann. Auch hier hat man aus der Vergangenheit nichts gelernt und auch wenn die Stimmen in der Bevölkerung immer grösser werden wird dennoch nichts gemacht und die Tatsachen so verbogen, wie es den Betreibern in den Kram passt. Fukushima ist ja weit genug weg, sowas passiert in Europa nicht. Denkste, wir haben das 2. Fukushima direkt vor der Tür! Die Betreiber hätten alles im Griff. Das haben die japanischen auch behauptet und tun es nach der Kernschmelze immernoch.

Dennoch blicke ich optimistisch ins neue Jahr und bin gespannt, welche ungeplanten Herausforderungen auf uns warten.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und einen super Start ins Jahr 2016!

Kurz und knapp

Ich bin total im Vorweihnachtsstress. Es war alles so gut gelpant und dann bin ich krank geworden. Super!! Bilder nicht fertig, die Wohnung ein Schlachtfeld, Wäsche hängt gefühlte Wochen hinterher. Das muss ich bis Mittwoch alles aufgearbeitet haben.

Deswegen mache ich es ganz schmerzlos:

Ich wünsche allen meinen Lesern ein frohes Fest! Entspannt Euch und geniesst die Zeit mit Euren Lieben! Was zu viel gegessen wurde, dass schwitzt ihr bei den Temperaturen in den Winterjacken schnell wieder ab.

Ich melde mich nach den Feiertagen wieder! ♥

Finde den Fehler

Es läuft immer gleich. Irgendwann im Laufe einer Woche stelle ich fest, dass das Kind nichts zum anziehen hat. Alles in der Wäsche. Meine Schlussfolgerung: Das Kind hat zu wenig Kleidung!! Ist natürlich quatsch, weil der Schrank nach der Wäschen wieder überquillt. Bis ich nach ca. 1 Woche wieder feststelle, dass sie zu wenig Klamotten hat. Ein Teufelskreis!!

Und eine Sache erschreckt mich auch immer wieder. Die Befriedigung, dem Kind Klamotten zu kaufen! Ich gehe gerne shoppen. Leider bin ich kronisch pleite und habe eine sehr sparsame beste Freundin, das hält alles sehr in Grenzen. Aber durch die Geschäfte ziehen und das eine oder andere Teil zu kaufen, das macht halt unheimlich Spaß.

Seit die Püppi da ist habe ich jedoch festgestellt, dass die Befriedigung, die ich früher hatte, wenn ich mir Kleidung kaufte, mittlerweile mindestens genauso groß ist, wenn ich der Kleinen was kaufe. Unbetroffen davon ist Kleidung für meinen Mann. Da tut sich bei mir gar nichts… Ist das so ein Mutterding? Läuft bei mir was falsch? Es ist jetzt häufig vorgekommen, dass ich einfach nicht in der Lage war, was Schönes für mich zu finden, aber regelmässig in der Kinderabteilung eskaliere. Geht es euch auch so? Ist das bschränkt auf das Mutter-einer-Tochter-sein oder betrifft das auch Jungsmamas? Wie soll das denn werden, wenn die Püppi ins Teeniealter gerät? Muss ich dann Privatinsolvenz anmelden, wenn ich mich nicht mehr bremsen kann?

Ich glaube, ich muß mal einen Psychologen fragen, was da so die Gründe sind!